Frankfurt zum Anfassen

Der Eiserne Steg ist das Tor zur sympathischen Mainmetropole, die neben zahlreichen Banken und einer gigantischen Skyline noch mehr zu bieten hat- nämlich Seele!

 

Die 1868 erbaute Brücke verbindet "»Dribb de Bach« (Drüben vom Bach) und den südlich des Mains gelegenen Stadtteil »Hibb de Bach« (Hüben vom Bach).

Wer die massive Brücke passiert, kommt zum legendären Stadtteil Alt-Sachsenhausen, in dem die handgefertigten und selbstgekelterten Spezialitäten ihr Zuhause haben.

Wer durch die engen historischen Gassen wandelt und einiges vom "Stöffche" auch liebevoll "Ebbelwoi" intus hat, der macht die Bekanntschaft des berühmten, viel besungenen Frankfurter Originals, der Frau Rauscher, die ihren reichlich alkoholisierten Ehemann nach durchzechter Nacht mit dem Nudelholz- oder der Bratpfanne?- in Empfang nahm. Ab und zu kommt Leben in die Statue und Frau Rauscher spuckt Wasser auf torkelnde Flanierer.

 

Selbstredend hat die Frau Rauscher auch ihr eigenes Lokal....

Sehr urig geht es zu im idyllischen Lokal "Frau Rauscher"...hier kann man "Hessen Tapas" probieren und "Grie Soß"- Grüne Sauce aus 8 Kräutern und "Handkäs mit Musik"- sprich: Zwiebeln- kennenlernen. Dazu gibt es knuspriges Bauernbrot oder Salzkartoffeln, und natürlich kommt auch der "Bembel" auf den Tisch. Die Frankfurter sind gemütlich und nahbar.

 

Am blanken Tisch wird zusammengerückt- auch nicht Einheimische werden schnell integriert und das "Stöffche" wird reihum ins "Gerippte" eingeschänkt. Absolutes No-go: Apfelwein mit Fanta mischen! Den erfrischenden Apfelwein trinkt man pur oder - immer noch stilecht- mit Mineralwasser gestreckt.

 

Natürlich darf in den rustikalen Kneipen auch der Brezelmann nicht fehlen- eine echte Frankfurter Instution. Bei ihm gibt es stets frisch Gebackenes von salzig bis süß zu zivilen Preisen. Der Brezelmann ist keine Konkurrenz für die Wirtsleute. Er ist eher eine kulinarische Ergänzung für hungrige Wölfe auf dem Heimweg oder nächtliche Naschkatzen.

 

 

Wer noch mehr hessische Schmankerl kosten will, der macht sich auf zur von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffneten Kleinmarkthalle und probiert heiße Fleischwurst und die gute Gref Völsings Rindswurst mit ordentlich Senf und Small Talk. Die Frankfurter Mundart hat hier noch Tradition!

 

Und wer nach so viel Genuss ins gepflegte Night Life abtauchen will, kann das gleich in seiner zentral gelegenen Unterkunft, im  MARITIM HOTEL Frankfurt am Hot Spot, der Haltestelle Festhalle/Messe tun. Magic Jerry, alias Jerry Canizales, bringt mit seinen interaktiven Zaubertrinks und seinem tanzbaren Sound die Stimmung in kürzester Zeit auf den Siedepunkt! Und singen kann er....Gänsehautfeeling ist garantiert! Am besten vorab fragen, ob er gerade ein Engagement im Hotel hat, denn der charmante Entertainer ist auch in anderen Städten und MARITIM Hotels unterwegs.

 

Wer einen Kochkurs der etwas anderen Art absolvieren will, der nimmt am Sushi-Kurs des regional führenden, hoteleigenen japanischen Restaurant „SushiSho“ teil. Der japanische Sushi Meister Kasu Yasunaga weiht die Teilnehmer in die Kniffe bei der Herstellung der gesunden Rollen ein.

Frankfurt ist also sogar gut für die Linie!

 

 

 

©Text:   Ulrike Engel

©Fotos: Ulrike Engel/Stefan Engel

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